Verden: Hohe Exportquote bei Sommerauktion
Rekord-Durchschnittspreis – 75.000 Euro für den dreijährigen Lantus v. Locksley II-Matcho AA aus der Zucht von Gunda Schirrmacher, Hemmoor.
Der Rappwallach wurde in die Nordheide verkauft. Locksley II, der Vater des Dressurnachwuchspferdes, debütierte auf einer Hannoveraner Reitpferdeauktion und war selbst Preisspitze auf der Elite-Auktion im Herbst 2005.
Die Verdener Sommerauktion brachte ein ausgezeichnetes Ergebnis, das im Durchschnittspreis von 15.607 Euro als das beste aller Sommerauktionen seit 1985 geführt wird. Die 86 Reitpferde fanden regen Zuspruch, und die Atmosphäre in der prall gefüllten „provisorischen“ Auktionshalle in der Hannoverschen Reit- und Fahrschule war von Kauflaune und Internationalität geprägt. Das höchstbezahlte Springpferd war der vierjährige San Luca v. Stolzenberg-Singular Joter (Z.: Katrin Nierlich, Lüchow, Ausst.: Uwe Brennenstuhl, Lüchow). Der braune Wallach wurde für 25.000 Euro an einen Stammkunden aus Großbritannien verkauft.
Die weltweite Beliebtheit der Hannoveraner schlug sich in der Exportquote von 70 Prozent für 18 Länder nieder. Das größte Kontingent sicherten sich Kunden aus Spanien und den U.S.A. (jeweils acht), gefolgt von einer russischen Käufergruppe, die sieben Hannoveraner erwarb. In die Schweiz gingen sechs Pferde, je fünf wurden Käufern aus Südafrika und Großbritannien zugeschlagen, vier gingen nach Frankreich, je drei nach Schweden und Ungarn, je zwei nach Dänemark und Finnland und je ein Hannoveraner fand einen neuen Besitzer in Australien, Chile, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg und Österreich.

